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Rente mit 63 - Rückkauf von Rentenabschlägen bringt Steuervorteile

07.05.2018 00:01

Wer früher in Rente geht, muss Abschläge in Kauf nehmen. Durch Ausgleichszahlungen an die Deutsche Rentenversicherung können diese Abschläge vermieden werden. Dies kann auch aus steuerlicher Sicht interessant sein, da diese Ausgleichszahlungen als Sonderausgaben abzugsfähig sind.

Es müssen grundsätzlich drei Voraussetzungen erfüllt sein, damit der Rückkauf möglich ist:

  1. Die Person muss mindestens 50 Jahre alt sein und
  2. gesetzlich oder freiwillig in der Deutschen Rentenversicherung versichert sein und
  3. mindestens 35 Versicherungsjahre bis zum geplanten Rentenbeginn mit 63 Jahren erreichen.

Alle 3 Voraussetzungen müssen zusammen vorliegen.

Der Ausgleichsbetrag muss nicht in einer Summe und auch nicht in einem Veranlagungsjahr bei der Deutschen Rentenversicherung einbezahlt werden. Da die steuerliche Abzugsfähigkeit der Beiträge zur Rentenversicherung durch den Höchstbetrag des § 10 Abs. 3 EStG beschränkt wird, machen Teilzahlungen verteilt auf mehrere Jahre Sinn, denn das kann für einen deutlich höheren Steuervorteil als bei einer Einmalzahlung sorgen.

Sofern Kapital vorhanden ist, sollte man den zusätzlichen Nutzen für die Altersvorsorge gekoppelt mit attraktiven Steuervorteilen gerade in Zeiten der Niedrigzinsphase in Erwägung ziehen. In vielen Fällen ist es sinnvoll, den Ausgleichsbetrag auf mehrere Jahre verteilt zu zahlen, um maximale Steuervorteile auszuschöpfen.   

Wir beraten Sie gerne, ob solche Ausgleichszahlungen für Sie steuerlich interessant sind.

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